Feldschule sägen mit Taschenmesser

Hohe Türme, Schnitzel und Kröten im Winter

3./4. Klasse D. Kirner

Am 13. Januar ging es auf die erste Feldschule im Jahr 2020. Der Schulbus transportierte uns sicher und zuverlässig ins Waldschulzimmer. In Gruppen überlegten sich alle Zeichen aus Naturmaterialien für eine Schnitzeljagd. Mit vielen kreativen Ideen legte schon bald die erste „Hasengruppe“ eine Spur den Waldwegen entlang. Keiner (ausser den Lehrpersonen) wusste, wo unser Ziel sein würde.
Die „Jäger“ legten mit Verzögerung los, hielten nach Zeichen Ausschau und blieben den „Hasen“ dicht auf den Fersen! Alles klappte tipp-topp und schon bald waren die Umrisse des Napoleonturmes zu erkennen. Die Verfolgergruppe traf etwas später beim imposanten Bauwerk ein und es hiess: Znünizeit!
Die Wagemutigen erklommen die über 200 Stufen und genossen einen herrlichen Blick! Trotz Hochnebel zeigte sich ein Streifen des Alpenpanoramas – toll!


In vertauschten Gruppen führte uns die zweite Schnitzeljagd zurück zum Waldschulzimmer. Dort repetierten wir die Grundregeln beim Schnitzen und fertigten erste Übungsobjekte an.
Das wärmende Feuer nutzen viele für die Zubereitung ihres Mittagessens. Auch individuelle Bewegung und Spiel hatten hier ihren Platz.
Am Nachmittag konnten die erlernten Fähigkeiten und Regeln praktisch genutzt werden. Alle sägten und schnitzten mit grossem Elan: Eine Astkröte – ein einfaches Musikinstrument – galt es zu erstellen. Hier waren besonders Kraft, Technik und Ausdauer gefragt. Die Zeit verging wie im Fluge! Schnell wurde alles wieder ordentlich aufgeräumt, als schon der Schulbus vorfuhr. Dieser brachte uns zurück zur Schule.
Sicher etwas müde aber mit vielen spannenden Eindrücken ging es dann heim in die warme Stube: „Feldschule Ole!“